Was in der IT-Welt gerade passiert und uns im Alltag begegnet - kurz und verständlich eingeordnet. Und vor allem: was es für dich und deine eigene Infrastruktur bedeutet.
E-Mail, Kalender, Dokumente, Videokonferenzen und interne Kommunikation aus einer Hand: Für viele Organisationen ist Microsoft 365 zum selbstverständlichen Arbeitsplatz geworden. Was den Alltag vereinfacht, erzeugt jedoch eine Abhängigkeit, die im Krisenfall weit über die Wahl eines Office-Programms hinausgeht. Die Schweizer Bundesverwaltung zieht daraus nun konkrete Konsequenzen.
Cloud-Dienste versprechen eine einfache Arbeitswelt: keine eigenen Mailserver, keine lokale Plattform für Dateien, keine manuelle Pflege zahlreicher Anwendungen. Ein Konto genügt, und E-Mail, Kalender, Videokonferenzen, Dokumente und Sicherheitsfunktionen kommen aus einer Hand. Genau diese Bequemlichkeit wurde zahlreichen Unternehmen Ende August jedoch zum Problem.
Ein Benutzername, ein Passwort und vielleicht noch ein zweiter Faktor: So stellen sich viele Menschen den Zugang zu einem Cloudkonto vor. Tatsächlich reicht die Vertrauenskette oft viel weiter. Externe Anmeldedienste, alte Verknüpfungen, Single Sign-on und automatisch erteilte Berechtigungen können zusätzliche Türen öffnen, die im Alltag kaum noch jemand wahrnimmt.